Mittwochs-Wandergruuppe Ziegler-Bernet

 

(H.M.) Die erste  Wanderung im Jahr 2019 war termingerecht im Januar. Da alle guten Dinge drei sind, wanderten wir zum Eingewöhnen im Maudacher Bruch bei Maudach/Oggersheim. Unser Ziel, nach ca. 1.5 Stunden Laufzeit, war die Gaststätte des TV Maudach. Neuer Wirt, andere Speisekarte, alles bestens. Die Wanderer waren rundum zufrieden.- Der Einstieg ins Jahr 2019 war geglückt und die Wanderfreunde freuen sich auf die weiteren terminierten Wanderungen von Otto.




(H.M.) Im Februar hieß es „Auf ihr Brüder in die Pfalz“. 26 Wanderer erhörten den Ruf von Otto und meldeten sich bei ihm für diese Wanderung an. Mit den üblichen Bahnverbindungen ging es bis Neustadt-Bahnhof.

Bei gutem Wanderwetter wählten wir den direkten und etwas längeren Weg durchs Kaltenbrunner Tal zur gleichnamigen Hütte. Auf diesem Weg erlebten die Sänger etwas Besonderes. Dienstagabend in der Singstunde probte und sang der Chor mit ihrem Dirigenten Dietrich Edinger das Lied von Peter Maffay „Über sieben Brücken mußt du gehn“. Nun erlebten Sie dieses Lied hautnah: Um die Hütte zu erreichen mußten die Wanderer- man wollte es nicht glauben- sieben Brücken überqueren. Otto machte es möglich und Dietrich will eine Singstunde im Kaltenbrunner Tal abhalten.  

Nach einigen schönen Stunden im Lokal ging es am späten Nachmittag einen etwas gemütlicheren Weg zurück nach Neustadt.

 

(H.M.) Treffpunkt 9:00 Uhr Bahnhof Käfertal, Wanderziel im März - von Otto ausgewählt - war in der Pfalz das Schützenhaus Weilach, oberhalb von Bad Dürkheim.

Mit der 5er zum Hauptbahnhof, umsteigen in einen von Otto bestellten Expresszug und ab nach Bad Dürkheim. Mit dem Bus ging es weiter zur Station „Klinik Sonnenwende“.

Endlich war es soweit, die Wanderung bei schönem Wetter konnte beginnen. Nachdem der Einstieg zum Wanderweg gefunden war, führte uns Otto zum berühmten Kriemhildenstuhl, einem römischen Steinbruch. Bilder und Informationstafeln wurden fotografiert und gelesen.

Nachdem der Informationshunger gestillt war, erreichten wir über Treppen die Plattform über den Felswänden des Steinbruchs, mit tollem Blick über Bad Dürkheim. Den höchsten Punkt hatten wir erreicht. Hier überraschten wir die Wandergruppe von der Liederhalle beim Frühstück. Nach kurzem Hallo ging es weiter zu unserem Endziel dem Schützenhaus Weilach. Im Nebenzimmer des Lokals waren wir gut untergebracht. Mit Pfälzer Spezialitäten und dem Tagesgericht „Schälrippchen mit Sauren Bohnen“ wurden alle

unsere Wünsche erfüllt. Es war ein schöner geselliger Wandertag und alle kamen Gesund und zufrieden in Käfertal zurück.

 

(H.M.) Zur Wanderung im April trafen wir uns am OEG Bahnhof Käfertal. Das erste Mal in diesem Jahr war das  Wanderziel von Otto der schöne Odenwald. Endziel zum Einkehren war die  bekannte Höhengaststätte  „Zum Weißen Stein“.

Mit Straßenbahn und Linienbus gings zunächst nach Wilhelmsfeld. 14 Wanderer nahmen  auf den fast ebenen Wegen und bei schönem Wetter die Herausforderung

des Tages an und erreichten nach ca. einer Stunde das Ziel, das Lokal „Zum Weisen Stein“.

Alle waren mit der Bewirtung zufrieden. Es gab auch „Wildspezialitäten“. Einige bestellten sich „Hirschbraten“. Nach den ersten Bissen meinte einer der Gourmejünger mit vollen Backen, der Hirsch hatte sein Alter. Nach drei Stunden Aufenthalt hatten wir uns erholt und machten uns auf den Heimweg. 






Es lebe die Freiheit! Hinauf, hinauf zum Schloss!
Wanderung am 1. Mai führte zum Hambacher Schloss

 

Wanderung am 1. Mai führte zum Hambacher Schloss

(M.G.C.) Ein blauer Himmel, ein lauer Wind und angenehme Frühlingstemperaturen – das waren die Vorboten für den Wandertag der Chorvereinigung am 1. Mai zum Hambacher Schloss.

Treffpunkt war das ehemalige Kino in Käfertal, von wo aus wir pünktlich mit dem Bus um 09:15 Uhr in Richtung Pfalz starteten. Nach einer knappen Dreiviertelstunde hatten wir auch schon den Ort Hambach erreicht. Durch enge Gassen wand sich der Bus hoch, dann noch ein kurzer Anstieg durch den Wald – hinauf, hinauf zum Schloss! - und schon konnten wir auf dem Parkplatz des Schlosses aussteigen. Zunächst hatte jeder die Möglichkeit, die Schlossanlage von außen auf eigene Faust zu erkunden und die herrliche Aussicht zu genießen.

Ab 11 Uhr begaben wir uns, aufgeteilt in zwei Gruppen, unter die Obhut des fachkundigen Führungspersonals. Kenntnisreich wurden wir in einer knappen Stunde über die Geschichte der Anlage und deren Architektur sowie die geschichtlichen Ereignisse unterrichtet, die dem Hambacher Schloss seine Bedeutung verliehen haben. In den Innenräumen des Schlosses (Innenhof, Festsaal) wurden weitere Einzelheiten erläutert und durch die Ausstellung geführt.

Um 12:15 Uhr machten wir uns auf den Weg zur zweiten Etappe unserer Wanderung, der circa 60 Minuten entfernten Klausentalhütte. Der Weg war leicht absteigend – für alle Wanderinnen und Wanderer daher gut zu bewältigen. In der Hütte erwarteten uns bereits weitere Mitausflügler/-innen der Chorvereinigung. Schnell wurden die reservierten Plätze eingenommen. Das Hüttenpersonal hatte einen wahren Ansturm an Gästen zu bewältigen – Stoßzeiten bei schönstem Frühlingswetter – doch alles verlief reibungslos und ohne Zwischenfälle. Natürlich war der Geburtstag der Hüttenwirtin ein mehr als willkommener Anlass für die Sängerkehlen: Das Ständchen, das man nach dem Essen dem Geburtstagskind brachte, war kraftvoll und überzeugend, so überzeugend, dass es mit gutem Pfälzer Wein belohnt wurde…

Im Laufe des Nachmittags erfuhren wir dann, dass uns der Bus nicht, wie ursprünglich geplant, vom Parkplatz Klausentalhütte abholen würde. Deshalb schlugen wir kurz nach 16 Uhr in heiterer, ja - nach dem ein oder anderen Gläschen Wein - aufgelockerter Stimmung den circa 3 km langen Weg nach Diedesfeld ein, wo wir dann in den Bus einsteigen konnten und um 17:15 Uhr in Richtung Heimat starteten.

Im Bus hie und da angenehmes Geplauder, mancher Sänger stimmte das ein oder andere Trinklied an, andere wiederum ruhten sich etwas aus oder hingen ihren Gedanken nach. Um 17:45 Uhr überquerten wir den Rhein… Entspannt, zufrieden und wohlbehalten kamen wir um 18 Uhr wieder in Käfertal an.

Vielen, vielen Dank an Vergnügungsleiter Wolfgang Mentzel, der diesen schönen Tag für uns organisiert hat!


Vor der Klausentalhütte

 

 

Was geschah auf dem Hambacher Schloss?

Das Hambacher Schloss gilt als die Wiege der Demokratie in Deutschland. Im Jahre 1832 kamen hier am 27. Mai unter dem Motto „Es lebe die Freiheit! Hinauf, hinauf zum Schloss!“ fast 30 000 Menschen zum so genannten Hambacher Fest zusammen. Viele Redner traten auf, die eine liberale Gesellschaftsordnung forderten. Sie wandten sich gegen die Unterdrückung der Bevölkerung und traten für demokratische Rechte wie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit ein. Damit verbunden war auch das Verlangen, ein geeintes Deutschland, einen deutschen Nationalstaat zu errichten. Es gab einen Festzug, an dessen Spitze erstmals eine schwarz-rot-goldene Fahne mit der Aufschrift „Deutschlands Wiedergeburt“ vorangetragen wurde. Die Farben schwarz-rot-gold sind später die Nationalfarben Deutschlands geworden.